Zwei Menschen 
( oder: Gemeinsam sind wir stark )
 
 

 

Zwei Menschen wie wir, verschied'ner geht's kaum,
die haben doch einen gemeinsamen Traum.
Zusammen durchs Leben wollen wir gehn
und Höhen und Tiefen gemeinsam bestehn.
Wir war'n schon ganz unten und gaben nicht auf,
gemeinsam da kamen wir auch wieder rauf.

Doch manchmal da spür ich, meine Kraft, die lässt nach
fühl mich manchmal allein, hab Angst vor dem Tag.
Stets stark sein nach außen, eine Rolle, ein Spiel,
aber manchmal da wird auch mir das zuviel.

Doch unsere Liebe gibt mir Energie,
gemeinsam verlieren die Kraft wir wohl nie.
Nur manchmal, da brauch ich ganz einfach nur dich,
da ist es wirklich wichtig für mich,
einen Menschen zu haben, dem ich vertraue,
der für mich da ist und auf den ich baue.

Drum halt mich nur fest, sei einfach nur da,
dann werden unsere Träume auch wahr.
Egal, wer von uns beiden die Kraft grad verspürt
solang er damit auch den andren berührt.

Mal kommt sie von dir und richtet mich auf,
mal kommt sie von mir, baut dich wieder auf.
So lange ein jeder stets gibt, nicht nur nimmt,
so lange auch eine Partnerschaft stimmt.

Die Liebe ist stärker als jedwede Kraft,
sonst hätten wir vieles wohl niemals geschafft.
Gemeinsam da gehn wir durch dick und durch dünn,
gemeinsam kriegen wir selbst "Unmögliches" hin.

Drum lass uns auf die Zukunft bauen,
auf jeden Tag mit Freude schauen,
so lange wir beide niemals verzagen,
so lange können wir vieles ertragen.

Und irgendwann geht's dann auch wieder bergauf
und glaub mir, da freu ich mich heute schon drauf.

by Ela / März 2004

Irrwege

 

Oft wandelt man auf Irrwegen ohne es zu sehen,
merkt nicht, man könnte auch andere Wege gehen.
Vertrauen schenkt man im Glauben daran,
dass man sich so doch nicht täuschen kann ...

Mit offenen Augen und doch blind durch die Welt,
will man zu lange nicht sehen, was quält.
Man sucht ständig Gründe, um zu verstehen,
und alles, um bloß die Realität nicht zu sehen.

Doch irgendwann ist auch ein Irrweg am Ende,
man steht plötzlich da - steht vor der Wende.
Menschen, denen man schenkte Vertrauen,
schon längst in eine andere Richtung schauen.

Das Warten und Hoffen, es war doch vergebens,
vergeudete Zeit im Laufe des Lebens.
Und doch darf man nicht den Fehler begehen,
in jedem fortan nur das Schlechte zu sehen.

Zu viel Mißtrauen darf auch nicht entstehen,
sonst muss man alleine des Weges nur gehen.
Man muss wieder finden das richtige Gespür
an wen und was man glaubt und wofür.

Etwas Wehmut und Trauer bleiben sicher zurück,
und doch muss man richten nach vorne den Blick.
Vielleicht muss man manchmal erst Irrwege gehen,
um am Ende den richtigen Weg auch zu sehen.

by Ela / Oktober 2005
 
                       
 
 
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