Das Meer 
(oder: mein ganz persönliches Gefühl von Glück)
 
 
 
Ich sitze am Fenster und schaue hinaus,
es ist grau und trüb - doch in mir sieht es anders aus.
Ich fühle die Sonne und rieche das Meer
- ach, was quält mich die Sehnsucht so sehr.
Die tosenden Wellen, das endlose Blau
- schließ' ich die Augen, seh' ich es genau.
Ich fühle die Größe, die Kraft und die Macht
sehe einen Delfin, als ob er zu mir lacht.
Ein Schiff tanzt auf den Wellen fröhlich umher
- ich sehne mich danach so sehr.
Noch muss ich von meinen Träumen zehren,
muss mich dem starken Drang erwehren,
zu flüchten aus dem Einerlei,
- doch auch die Zeit des Wartens geht vorbei.

Dann ist es endlich wieder da,
das Glück, es ist so spürbar nah.
Das Meer begrüßt mich mit dem Wellenspiel
- es gibt mir so undenklich viel.
 

by Ela / Anfang 2003

 

 
Heimat - was ist das ?
Ist es der Ort, an dem ich geboren bin ?
Ist es der Ort, an dem ich groß geworden bin ?
Sind es die Menschen, die mir wichtig sind ?
Ist es einfach nur da - wo ich mich wohl fühle ?
Ist es da, wo ich fühle, dass ich lebe ?    

Gedanken von Ela / Herbst 2003
        

Sehnsucht 
Manchmal schließe ich die Augen und träume,
denke an Sonne, Wärme und Meer
und spüre die Sehnsucht so sehr.

Der Alltag ist oft trist und oft grau,
es kann auch anders sein - ich weiß es genau.
Doch Trübsal zu blasen hilft hierbei nicht weiter,
doch manch kleiner Tagtraum, der stimmt mich schon heiter.

Die Erinnerung an Schönes bleibt immer bestehen,
wie lang es auch her ist, sie wird nie vergehen.
Das Rauschen des Windes, das Salz in der Luft
ich rieche schon förmlich den herrlichen Duft.
Die Wellen schlagen teils wild um sich her
ich höre es, als ob es erst gestern gewesen wär.
Musik aus der Ferne leise erklingt,
als ob wirklich jemand neben mir singt.

Die Sterne am Himmel, so hell und so klar,
scheint, als wären sie zum greifen fast nah.
Der erste Sonnenstrahl der morgens mich weckt,
ich spüre, dass endlos viel Kraft in mir steckt.

Nach und nach auch an Bord man erwacht,
der kahve wird langsam fertig gemacht,
die erste Tasse, die gibts gleich im "Bett",
das ist für mich Luxus, mehr brauch ich da net.

Die Landschaft umfängt mich - so unendlich schön,
ach würde die Reise doch niemals vergehn.
Das Meer und die Berge, die Kraft der Natur
kann ich immer wieder bewundern nur.

Und schon bald ist es wirklich wieder soweit,
in gar nicht mehr langer Zeit
wird aus meinem Traum wieder die Wirklichkeit.

Eine Woche Natur, Ruhe und auch Heiterkeit
- hallo "Blaue Reise", ich bin schon bereit,
einzutauchen in einen "andere Welt",
die ich so liebe, die mir unendlich gefällt.

Gedanken von Ela / Juni 2004
 
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