T ü r k e i


 

 

 

 

Blaue Reise Kemer - Kekova - Kemer vom 23.07. - 30.07.2005
anschließend Hotel Gelidonya in Kemer bis 06.08.2005

Teil 2

 

 

Gegen 11.00 Uhr vormittags kamen wir im Hotel Gelidonya an. Wir hatten vorher noch versucht, Serhat, den Gästebetreuer, mit dem wir uns im Vorjahr schon angefreundet hatten, zu erreichen, was uns leider nicht gelang, so dass wir ohne Vorankündigung dort eintrafen.

Trotzdem wurden wir auch an der Rezeption gleich wiedererkannt und wir waren noch nicht ganz fertig mit einchecken, da stand auch schon Serhat vor uns und begrüßte uns. Als er uns dann fragte, ob wir nicht eines der beiden Dachterrassen-Zimmer haben wollten, überlegten wir nicht lange und sagten sofort begeistert zu. Zu diesen Zimmern haben wir letztes Jahr schon hochgesehen und gedacht, dass es toll sein muss, dort zu wohnen - und nun hatten wir eines davon und es war genauso toll, wie wir es uns vorgestellt hatten. Die Dachterrasse war riesig und der Ausblick einfach traumhaft schön.

Wir packten erstmal unsere Koffer aus, duschten ausgiebig in einer herrlich sauberen Dusche und legten uns dann noch ein wenig an den Pool, da wir nach der Woche auf dem Schiff doch ein wenig müde waren.

Da wir für die Woche einiges „auf dem Programm“ stehen hatten, mussten wir schon überlegen, wie wir das zeitlich alles schaffen, ohne dass der Urlaub gleich in Stress ausartet. Sonntags haben wir dann erstmal einen gemütlichen Tag am Strand verbracht, haben abends im Hotel gegessen und sind dann ein wenig durch Kemer gebummelt.

Der Montag verlief ähnlich ruhig, ebenfalls tagsüber Strand und für abends hatte sich Besuch aus Antalya angesagt. Allerdings sollten wir vorher noch die eine oder andere Überraschung erleben ....

Wir waren auf unserem Zimmer, ich war gerade frisch geduscht und noch nicht wieder angezogen und Joe hatte das Gesicht voll mit Rasierschaum, da klopfte es an der Tür. Ich verschwand „um die Ecke“ und Joe öffnete. Draußen stand ein Kellner mit einer Flasche „Gelidonya-Rotwein“, die er Joe als Geschenk des Hauses überreichte. Wir waren zwar erstaunt, freuten uns aber sehr über diese nette Geste.

Kurz darauf klingelte das Hoteltelefon. Ich ging dran und am anderen Ende der Leitung war Serhat, der sich erkundigte, ob wir heute im Hotel oder draußen essen. Ich sagte, dass wir gleich in den Speisesaal kämen, da wir ja noch Besuch erwarten und machte mir keine weiteren Gedanken.

Als wir dann in den Speisesaal kamen, wurde wir von Serhat und dem Restaurantchef mit Handschlag begrüßt und zu einem kleinen Tisch geführt, der mit Rosenblättern und Teelichtern geschmückt war. Auch hier stand eine Flasche Rotwein, die uns kurz darauf von einem Kellner geöffnet wurde. Dieser wünschte uns einen schönen Abend und sagte, dass wir uns nun am Buffet bedienen könnten. Ich hätte zu gerne unsere Gesichter gesehen, denn wir beide waren total überwältigt und konnten gar nicht begreifen, womit wir das verdient hatten, denn wir hatten weder Geburtstag noch sonst irgendein Jubiläum.

Etwas später kam dann Serhat zu uns, um uns mitzuteilen, dass er unseren Besuch bereits in Empfang genommen hat und dieser nun mit einem Getränk versorgt auf der Terrasse auf uns wartet. Wir sollten ruhig erst in Ruhe zu Ende essen. Wir dankten ihm und fragten, ob er uns nun endlich erklärt, wieso es dieses „besondere Abendessen“ für uns beide gibt. Er lachte uns zu und sagte nur, dass sei halt seine Art, Freunde des Hauses herzlich willkommen zu heißen. Wir sollten es einfach genießen und es sollte uns zeigen, dass wir uns als Teil der „Gelidonya-Familie“ fühlen dürfen. Wir fanden das unwahrscheinlich nett und es bestärkte uns wieder einmal darin, dass es richtig gewesen ist, wieder in dieses Hotel zurückzukehren.

Am Dienstag stand dann endlich das lang ersehnte Wiedersehen mit unseren Freuden auf der Mavi Özgürlük auf dem Programm. Wir gingen am frühen Nachmittag zum Hafen und trafen dort auf „unserem“ Schiff, der Mavi Özgürlük, unsere liebe Freundin Selma, die Anna mitgebracht hatte, die letztes Jahr mit uns auf dem Schiff war und derzeit in der Gegend von Alanya Urlaub machte. Dann waren dort natürlich auch Ozan und seine Familie, denen das Schiff gehört, und zu unserer großen Freude auch Bilal und Fitnat. Es gab erstmal eine ausgiebige Begrüßung, wir überreichten unsere mitgebrachten Geschenke und zu unserer großen Freude fuhren wir dann auch noch einmal raus in die Moonlight-Bucht, wo wir nochmal so richtig schön schwimmen konnten. Natürlich wurde auch ein köstliches Essen für uns zubereitet, nein halt, es waren sogar gleich zwei, denn wir „mussten“ sowohl nachmittags als auch abends dort essen, was uns aber überhaupt nicht schwer gefallen ist, so lecker wie es wieder einmal war.

Wir blieben dann bis zum späten Abend dort und versprachen, am nächsten Tag nochmal kurz vorbeizuschauen, da wir sowieso abends wieder im Hafen bei unserem langjährigen Freund Ahmet, der Kapitän der Ginza ist, eingeladen waren.

 

Fortsetzung - Teil 3